Die Sternenbibliothek des Mondtiers #2

Das Buch der verlorenen Wünsche

Das Buch der verlorenen Wünsche – eine Gute-Nacht-Geschichte über Hoffnung, Mut und Zuhören

Mit der zweiten Episode der Sternenbibliothek des Mondtiers öffnet sich ein neuer, besonders stiller Raum: „Das Buch der verlorenen Wünsche“. Diese Gute-Nacht-Geschichte richtet sich an Kinder, die den Tag sanft abschließen möchten, und an Erwachsene, die wissen, wie wichtig es ist, gehört zu werden – selbst dann, wenn man leise ist.

Die Geschichte führt das Mondtier, Puff und das Schattenkind in ein verborgenes Tal. Dort steht ein Wunschbaum, dessen Blätter keine gewöhnlichen Blätter sind. Jedes von ihnen ist ein Wunsch, den ein Kind einmal gedacht, vielleicht geflüstert oder nur im Herzen getragen hat. Manche dieser Wünsche leuchten noch. Andere sind müde geworden.

Wünsche sind keine Bestellungen

Im Zentrum der Episode steht eine einfache, aber tiefgehende Idee: Wünsche sind keine Forderungen. Sie sind Geschichten, die noch nicht erzählt wurden. Genau das macht diese Gute-Nacht-Geschichte so besonders. Sie verspricht keine schnellen Lösungen und keine magischen Abkürzungen. Stattdessen zeigt sie, wie viel Kraft darin liegt, zuzuhören.

Unter dem Wunschbaum liest das Mondtier Blatt für Blatt. Nicht laut. Nicht dramatisch. Sondern ruhig, behutsam, so wie man etwas Wertvolles hält. Mit jedem gelesenen Wunsch beginnt ein Blatt wieder zu glimmen. Aus einem müden Gedanken wird langsam eine Lichtgeschichte. Aus Stille wird Bedeutung.

Kinder erleben hier, dass jeder Wunsch wichtig ist – auch die kleinen. Auch die schweren. Auch jene, für die es vielleicht noch keine Antwort gibt.

Das Schattenkind und der Wunsch nach Dazugehören

Besonders berührend ist der Moment, in dem das Schattenkind selbst einen Wunsch liest. Es ist kein lauter Wunsch, kein großer Traum. Es ist der Wunsch, nicht falsch zu sein. Diese Szene gibt vielen Kindern – und auch Erwachsenen – das Gefühl, verstanden zu werden.

Die Geschichte macht klar: Man muss nicht perfekt sein. Man darf noch auf dem Weg sein. Man darf Schatten und Licht zugleich tragen.

Gerade diese leise Akzeptanz macht „Das Buch der verlorenen Wünsche“ zu einer idealen Einschlafgeschichte. Sie beruhigt, ohne zu belehren, und tröstet, ohne etwas zu versprechen, das sie nicht halten kann.

Wenn das Tal wieder atmet

Am Ende der Geschichte richtet sich der Wunschbaum wieder auf. Neue Blätter wachsen. Lichtgeschichten steigen in den Himmel und finden ihren Platz zwischen den Sternen. Das Tal wird weiter, heller, ruhiger. Nicht, weil alles gelöst ist – sondern weil alles gesehen wurde.

Dieser Abschluss wirkt nach. Viele Kinder hören diese Episode mehrfach, weil sie spüren, dass hier nichts drängt. Alles darf sein. Alles hat Zeit.

Eine Gute-Nacht-Geschichte für ruhige Abende

„Das Buch der verlorenen Wünsche“ eignet sich besonders gut als festes Abendritual. Die ruhige Sprache, die sanfte Erzählweise und die begleitende Hintergrundmusik unterstützen das Einschlafen und schaffen ein Gefühl von Sicherheit.

Zur Geschichte gehört außerdem ein passendes Lied mit Samantha Graf, das die Stimmung der Episode aufgreift und den Übergang in die Nacht noch weicher macht.

Ein letzter Gedanke für den Abend

Wenn du diese Zeilen liest und selbst noch einen Wunsch im Herzen trägst, dann nimm ihn ernst. Er ist nicht zu klein. Und nicht zu groß. Vielleicht wartet er nur darauf, dass jemand ihm zuhört.

Abonniere den Kanal, aktiviere die Glocke und entdecke weitere liebevoll erzählte Gute-Nacht-Geschichten aus der Welt des Erklärbären. Du kannst den Kanal jetzt auch als Mitglied unterstützen und so dazu beitragen, dass noch viele weitere Geschichten entstehen.

Gute Nacht. 🌙✨

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen